Die Geschichte Königsfeldens

Königsfeldens Geschichte beginnt mit einem Mord. Der römisch-deutsche König Albrecht I. von Habsburg wurde 1308 von seinem Neffen, Herzog Johann von Österreich, und weiteren Mittätern auf einem Feld in der Nähe von Windisch getötet, da sich Johann um sein Erbe betrogen fühlte. Albrechts Witwe Elisabeth liess am Ort der grausamen Tat zuerst eine Kapelle errichten und gründete danach mit Hilfe ihrer Kinder zum Gedenken an ihren verstorbenen Mann ein Kloster. Der Bau der Klosteranlage begann 1310 und zwei Jahre später konnten bereits die ersten Schwestern einziehen. Die Gebäude boten Platz für einen Frauen- und einen Männerkonvent – Klarissen und Franziskaner – , die in streng getrennten Räumlichkeiten lebten. Nachdem Elisabeth 1316 gestorben war, machte ihre Tochter, Königin Agnes von Ungarn, das Kloster in einem ungewöhnlichen Schritt zu ihrer königlichen Residenz. Sie war als junge Frau mit König Andreas von Ungarn verheiratet worden, der aber schon wenige Jahre nach der Hochzeit verstarb. Dank Agnes' grossem Einsatz gelangte das Kloster durch Schenkungen ihrerseits und durch die ihrer Geschwister, durch Güterkäufe und Tauschtransaktionen wie auch durch geschicktes Verhandeln relativ schnell zu Ansehen und Wohlstand. Agnes, die als grosse Förderin des Klosters fortan zeitlebens in einem extra für sie errichteten Wohnhaus beim Kloster wohnen blieb, verstarb 1364 und liess sich in Königsfelden begraben. Schon ihre Mutter hatte Königsfelden als ihre Grabstätte bestimmt, weshalb deren Gebeine bereits 1316 von Wien nach Königsfelden überführt und somit der Grundstein für die Bedeutung Königsfeldens als habsburgischer Erinnerungsort gelegt wurde. Auch Herzog Leopold III. von Habsburg-Österreich, der in der Schlacht von Sempach fiel, fand in Königsfelden seine letzte Ruhestätte, womit Königsfelden als Ort der habsburgischen Grablege etabliert war. 1415 eroberten die Eidgenossen grosse Gebiete des heutigen Aargaus und das Kloster geriet unter Berner Einfluss. Erst 1478 verzichteten die Habsburger schliesslich formell auf ihre Besitzungen im Aargau und Königsfelden stand unter der Landesherrschaft der Berner. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1528 aufgehoben und diente danach als Verwahrungsanstalt und Altersheim. Durch den ehemaligen grossen Klosterbesitz war das Amt Königsfelden eine der wirtschaftlich florierenderen Berner Landvogteien und blieb bis zur Französischen Revolution unter Berner Verwaltung.

Ausführlich zur Geschichte Königsfeldens: Teuscher, Simon und Moddelmog, Claudia (Hrsg.): Königsfelden: Königsmord, Kloster, Klinik, Baden 2012.

Aussenansicht Kloster Königsfelden

Die digitale Edition

Als eine der wenigen Bestandeseditionen präsentiert das Projekt «Urkunden und Akten des Klosters und der Hofmeisterei Königsfelden» den historischen Königsfelder Urkunden- und Aktenbestand von der Gründung des Klosters bis in die Frühe Neuzeit und macht damit das gesamte klösterliche Verwaltungsschriftgut bis ins 17. Jahrhundert digital zugänglich. Diese mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Königsfelder Dokumente, vornehmlich Urkunden, werden im Staatsarchiv Aargau unter der Signatur U.17 aufbewahrt. Die Erweiterung der digitalen Edition um Dokumente aus dem einstigen Kloster, die nicht mehr in Königsfelden respektive heute im Staatsarchiv Aargau aufbewahrt werden, soll sukzessive erfolgen.

Anders als in einem Buch können die Dokumente in dieser digitalen Edition nach verschiedenen Kriterien geordnet und durchsucht werden. Die Einteilung der Dokumente in einzelne historische Abschnitte Königsfeldens liefert den chronologischen Zugang zu den Dokumenten. Die Suche von Dokumenten über die einzelnen Dorsualschichten erlaubt es nachzuvollziehen, wie die Dokumente während verschiedenen Zeiträumen eingeordnet waren. Dadurch lässt sich erschliessen, welche Bedeutung ihnen die damaligen Akteure zuwiesen oder wozu diese aufbewahrt wurden. Nebst den beiden genannten Zugriffen – Chronologie und Dorsualnotiz – kann ein solcher auch über die Schlagwörter erfolgen, die den Inhalt der Dokumente rudimentär thematisieren. Die Karte ermöglicht einen geografischen Einstieg zur Dokumentensuche, indem alle Orte – Städte, Dörfer, Flüsse, Flurnamen etc. – , die in den Urkunden erwähnt werden, georeferiert sind. Schliesslich kann der Zugriff auf die Einzelstücke auch über eine Volltextsuche in allen Dokumenten und Kommentarteilen oder über eine Suche, die sich facettiert und zielgerichtet gestaltet, erfolgen. Alle Registereinträge sind in den Registern der Schweizerischen Rechtsquellenstiftung suchbar: SSRQ Datenbank historischer Personen und Organisationen und SSRQ Datenbank historischer Ortsnamen.

Experimentell sind die Visualisierungen im Reiter "Überlieferung", wo die Produktion der Dokumente auf der Zeitachse, gleichzeitig aber auch die Beziehungen zwischen den Dokumenten, den Dorsualschichten und den Kopialbüchern dargestellt werden. So wird deutlich, welches Dokument in welches Kopialbuch abgeschrieben wurde. Das Stemma mit den Schichten zeigt auf, welche Stücke zu welchem Zeitpunkt markiert wurden, was wiederum Einsichten über die Umordnung der Dokumente ermöglicht.

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Editionsphilosophie

Das Editionskonzept war und ist hauptsächlich den folgenden drei Zielen verpflichtet: 1) Es wird nach wissenschaftlicher Methode ein beachtliches Dokumentenkorpora bearbeitet und dadurch eine grosse Datenmenge produziert, die der Öffentlichkeit wie auch der Wissenschaft vollumfänglich – auch für digitale Auswertungsmethoden – zur Verfügung steht. 2) Durch die Vermerke auf der Rückseite der Dokumente, die sogenannten Dorsualnotizen (Signaturen, Datierungen, Notizen oder Kurzregeste), lässt sich die Entwicklung der Dokumentenordnungen nachvollziehen. Insgesamt lassen sich dank dieser Dorsualnotizen etliche Reorganisationen der Aufbewahrung nachweisen, die über die hier abgedeckte Zeitspanne von gut dreihundert Jahren vorgenommen wurden. Das ermöglicht neue Erkenntnisse zur Erforschung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Schrift- und Verwaltungskultur. 3) Es wird ein Beitrag zur Weiterentwicklung digitaler Editionsmethoden geleistet. Diese Ziele sollen im folgenden Abschnitt noch ausgeführt werden.

Im Rahmen dieses Editionsprojekts wurde eine Bestandesedition erstellt. Das heisst, es wurden alle Dokumente digitalisiert, transkribiert und deren Entitäten (Personen, Organisationen und Orte) ausgezeichnet, die zum Bestand "Urkunden: Kloster und Amt Königsfelden" im Staatsarchiv Aargau gehören und von der Gründung des Klosters Königsfelden anfangs des 14. Jahrhunderts bis 1662 entstanden sind. Zusätzlich wurden aus derselben Zeitspanne drei Königsfelder Kopialbücher bearbeitet und ediert. Knapp 1’000 Einzelblattdokumente sowie drei Kopialbücher stehen somit der Forschung dank diesem Projekt zur freien Verfügung. Die sehr grosse Anzahl an Dokumenten, die im Zeitraum von vier Jahren erarbeitet wurden, bedingte, dass auf ausführliche Einleitungen und vielfältige Kommentare bei den einzelnen Dokumenten verzichtet wurde. Dafür steht dank der digitalen Aufbereitung eine grosse Datenmenge über Personen, Organisationen und Orte zur Verfügung, die einen enormen Effizienzgewinn darstellt und künftigen Forscherinnen und Forschern die Archivrecherche massiv erleichtern wird.

Die besondere Beweglichkeit einer digitalen Edition wird insofern genutzt, als dass der Forschung in neuartiger Weise Entwicklungen eines Bestandes und dahinterliegende Umbrüche in der Schrift- und Administrationskultur zugänglich gemacht werden. Das Editionsprojekt legt nebst der Edition der Texte auf der Vorderseite der Dokumente wie erwähnt grossen Wert auf die Wiedergabe der Dorsualnotizen, die zu unterschiedlichen Zeiten auf den Dokumenten angebracht wurden. Sie können in Schichten eingeteilt werden und damit historische Archivordnungen und deren Veränderungen nachvollziehbar machen. So kann die Edition zugleich die Umorganisation und Umdeutung dieses Bestandes erschliessen.

Nebst der standardisierten Fassung der Texte, in welcher Abkürzungen aufgelöst sind und bei welcher eine moderne Interpunktion eingefügt wurde, ist die zeichennahe Transkription eines jeden Dokumentes einsehbar. Dazu muss auf der Dokumentenseite der Haken bei "standardisiert" entfernt werden. Diese zeichensensitive Fassung des Dokuments macht editorische Eingriffe in der standardisierten Fassung weitgehendst rückgängig und ist bestrebt, so nah wie möglich am Originaldokument zu sein. Die vom jeweiligen Schreibenden gemachten und nicht eindeutig zu identifizierenden Punkte und Striche unterschiedlicher Art, welche einen textgestalterischen Wert haben – Interpunktionszeichen?, Atempausen beim Verlesen?, Abschnittszeichen?, Verweiszeichen?, Abtrennung von Sinneinheiten? etc. – werden in dieser Fassung allesamt durch einen Stern dargestellt. Diese Fassung der Transkriptionen ist nicht so leicht lesbar, verhindert dafür aber eine vom heutigen Schriftgebrauch geprägte Interpretation von Zeichen und dürfte vor allem für linguistische oder paläografische Forschungen interessant sein.

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Mögliche Forschungsbereiche

Die Transkriptionen mit den identifizierten Personen, Organisationen und Orten und somit das Bereitstellen einer grossen, wissenschaftlich verifizierten Datenmenge bilden zusammen mit den mit den Digitalisaten der Dokumente die Grundlage und die optimale Voraussetzung bezüglich weiterer, thematisch breit gefächerter, historischer Forschung.

So bietet die mittelalterliche Königsfelder Überlieferung einen in wesentlichen Aspekten exemplarischen Zugang zur Erforschung klösterlicher Gemeinschaften. Sie erlaubt ordensgeschichtliche Forschungen [zB. Urk. 0123, Urk. 0126, Urk. 0152] ebenso wie solche zum spätmittelalterlichen Wirtschaften – etwa zur Hof- und Zehntbewirtschaftung [zB. Urk. 0190, Urk. 0638, Urk. 0762] oder zur Haushaltung vor Ort [zB. Urk. 0189, Urk. 0815] –, zu schriftlichen und mündlichen Administrationspraktiken [zB. Urk. 0447, Urk. 0749, Urk. 0790] oder zu Institutionalisierungen und Systematisierungen von Rechten [zB. Urk. 0362, Urk. 0626].

Königsfelden birgt auch besonderes gendergeschichtliches Potential, ist doch die Klosterstätte der Klarissen und Franziskaner als Herrschaftsträger und Wirtschaftsbetrieb von der Klarissengemeinschaft dominiert worden, zu der Frauen aus den führenden adligen und stadtbürgerlichen Familien der heutigen Deutschschweiz gehörten [zB. Urk. 0063, Urk. 0802, Urk. 0897]. Die im Bestand der Königsfelder Dokumente enthaltenen Quittungen aus der Auflösungsphase des Klosters, welche die Klarissen beim Austritt aus dem Kloster (oft im Zusammenhang mit Heiratsabsichten) unterzeichneten, sind herausragende Schriftstücke für reformationsgeschichtliche Fragen [zB. Urk. 0924a, Urk. 0927a, Urk. 0927f].

Auch für weitere kirchen- und stadtgeschichtliche Forschungen stellt die Königsfelder Überlieferung ein fruchtbarer Dokumentenkorpus dar; es sei hier nur schon auf die zahlreichen Kirchensätze (Patronatsrechte) in der Umgebung verwiesen, die die Klarissen innehatten [zB. Urk. 0116/1, Urk. 0225, Urk. 0617]. Die Edition bildet zudem eine vorzügliche Möglichkeit, weitergehende bauhistorisch-archäologische und kunstgeschichtliche Forschung zu betreiben, die sonst über die prominenten Glasmalereien (Kurmann-Schwarz 2008) hinaus derzeit kaum möglich ist [zB. Urk. 0276a, Urk. 0306a, Urk. 0332a].

Die Edition öffnet im Weiteren den Blick auf die noch immer zu wenig erforschte Schweizer "Aristokratie", zu der neben dem habsburgischen Dienstadel aus der näheren und weiteren Umgebung (Elsass, Oberschwaben und Aargau) auch die "bürgerlichen" Eliten von Städten wie Bern, Brugg oder Baden gezählt werden müssen. Nicht weniger sind grosse wie kleine lokale Akteure fassbar, so dass in der Königsfelder Überlieferung in seltener Ausgewogenheit eine enorme Spannweite von Personen greifbar wird, die sozial und regional sehr verschieden verankert waren. Königsfelden war im Mittelalter ein sozialer Knotenpunkt, an dem Beziehungsfäden von europäischer Reichweite mit lokalen zusammenliefen, und der sich auch in der Frühen Neuzeit nicht in die Raster einer herkömmlichen Landes- oder Nationalgeschichte fügt, sondern zu neuen Perspektivierungen und zu Forschungen einlädt, die vom Paradigma der Glokalisierung inspiriert sind.

Transkriptions- und Datierungsrichtlinien

Im Sinne einer einheitlichen Aufbereitung des vormodernen Schriftguts wie Urkunden, Akten und weiterer Dokumente wurden die Editionsvorschriften von der Schweizerischen Rechtsquellenstiftung weitgehend übernommen. In dem von den Rechtsquellen bespielten Wiki werden Vorgaben und Ansätze geliefert, wie mit komplexen textkritischen und inhaltlichen Problemen umgegangen wird. Die für dieses Editionsprojekt spezifischen und damit von den SSRQ abweichenden Richtlinien sind unter Transkriptionsrichtlinien als PDF abrufbar.

Die Datierungsrichtlinien wurden ebenso hauptsächlich von der Schweizerischen Rechtsquellenstiftung übernommen und können unter folgendem Link ssrq-sds-fds.ch/wiki/Datierungsrichtlinien eingesehen werden. Die wenigen unterschiedlichen Handhabungen sind in den oben erwähnten Transkriptionsrichtlinien festgehalten.

Abkürzungen und Symbole

Abkürzungen

  • StAAG = Staatsarchiv Aargau

Symbole

  •  = Schilling (Währung)

Bibliografie

Quellensammlungen

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Mitarbeitende und Finanzierung

Die Arbeiten für dieses Editionsprojekt erfolgten von 2017-2020 im Rahmen des Schweizerischen Nationalfondsprojekts "Edition der Urkunden und Akten des Klosters Königsfelden" (Infrastruktur: Editionen, 10FE15_157907) unter der Leitung von Prof. Simon Teuscher, Universität Zürich, und in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv des Kantons Aargau und der Schweizerischen Rechtsquellenstiftung. Zusätzlich zur Finanzierung durch den Schweizerischen Nationalfonds wurde das Projekt mit einem Beitrag des Lotteriefonds des Kantons Aargau unterstützt.

Das Projekt wurde von Dr. Tobias Hodel, Dr. Claudia Moddelmog und Prof. Simon Teuscher iniziiert und nach der Zusage der Finanzierung durch den Schweizerischen Nationalfonds als Drittmittelprojekt am Lehrstuhl von Prof. Simon Teuscher durchgeführt. Von Januar 2017 bis Oktober 2019 stand es unter der Leitung von Dr. Tobias Hodel. Nach dessen Berufung als Professor an die Universität Bern übernahm Dr. Colette Halter-Pernet bis zum Projektende die Leitungsfunktion. Als wissenschaftliche Mitarbeiter*innen arbeiteten Sabine Stettler, MA, Dr. Colette Halter-Pernet, Michael Nadig, MA, Anina Steinmann, BA, Fabian Henggeler, MA, Salome Egloff, MA, und Lukas Barwitzki, MA, mit unterschiedlichen Pensen und Anstellungsdauern im Projekt mit. Als Experte*in für Latein zeichnen Helena Müller, MA und Severin Hof, MA; als IT-Verantwortlicher Ismail Prada Ziegler, BA.

Vorgeschlagene Zitierweise

C. Halter-Pernet, T. Hodel, S. Teuscher (Hg.): Digitale Edition Königsfelden. Kloster und Hofmeisterei Königsfelden: Urkunden und Akten, 1300-1662. Bearbeitet von L. Barwitzki, S. Egloff, C. Halter-Pernet, F. Henggeler, T. Hodel, M. Nadig, A. Steinmann und S. Stettler. 2017-2020: <https://www.koenigsfelden.uzh.ch/link-zum-spezifischen-dokument>, Stand:

Impressum

Herausgeber

Lehrstuhl Prof. Dr. Simon Teuscher
Historisches Seminar
Universität Zürich
Prof. Dr. Simon Teuscher
Karl Schmid-Strasse 4
CH-8006 Zürich

E-Mail: sekteuscher@hist.uzh.ch
Telefon: Tel: +41 (0) 44 634 38 56

Datenschutzerklärung

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf der Webseite des Editionsprojekts Königsfelden, einem Projekt, das vom Historischen Seminars durch den Lehrstuhl von Prof. Dr. Simon Teuscher durchgeführt wird. Da Datenschutz für das Historische Seminar und die UZH ein wichtiges Anliegen ist, möchten wir Sie im Folgenden kurz darüber unterrichten, welche Daten die UZH im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen von Besuchern und Nutzern der Editions-Webseite zu welchem Zweck erhebt, weiter bearbeitet und bekannt gibt, und welche Massnahmen getroffen worden sind, um für die Sicherheit dieser Daten zu sorgen.

1. Gegenstand des Datenschutzes

Datenschutz dient dem Schutz der Persönlichkeitsrechte. Er verpflichtet die Datenbearbeiter zu rechtmässigem Handeln und verleiht den betroffenen Personen durchsetzbare Rechte im Hinblick auf die Bearbeitung ihrer Personendaten. Personendaten sind nach § 3 Gesetz über die Information und den Datenschutz des Kantons Zürich (IDG ZH) alle Informationen, die sich auf eine bestimmte oder bestimmbare Person beziehen. Hierunter fallen z.B. Angaben wie Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail- oder IP-Adresse.

2. Datenerhebung, -bearbeitung, -speicherung

Bei jedem Anfordern resp. Aufrufen der Editions-Webseite werden folgende Zugriffsdaten erhoben und in einer Webserver-Logdatei auf Servern der UZH gespeichert:

  • die IP-Adresse des anfordernden Rechners (z. B. 123.456.97.36)
  • die Seite/Adresse (URL), von der aus die Webseite angefordert wurde
  • der Pfad und der Name der angeforderten Webseite
  • das Datum und die Uhrzeit der Anforderung (z. B. [12/Apr/2021:00:00:01 +0200])
  • die übertragene Datenmenge
  • der Zugriffsstatus
  • die Zugriffsart
  • die Beschreibung des verwendeten Webbrowsertyps bzw. des verwendeten Betriebssystems
  • die Session-ID
  • Seriennummer des anfordernden Rechners
Die Bearbeitung dieser Daten erfolgt zu folgenden Zwecken:
  • Sicherstellung der Netzinfrastruktur und der technischen Administration
  • Optimierung der Nutzung bestimmter Web-Angebote
  • Identifikation und Nachverfolgung unzulässiger Zugriffsversuche.
  • Die Webserver-Logdateien werden ab Beendigung des Zugriffs für einen Zeitraum von 6 Monaten gespeichert. Danach werden die Webserver-Logdateien automatisch gelöscht, soweit nicht ein erkannter Angriff auf unsere Netzinfrastruktur zu einer zivil- oder strafrechtlichen Verfolgung des Angreifers führt und damit eine weitere Speicherung erforderlich macht.

3. Bekanntgabe von Personendaten

Personendaten werden ausschließlich dann an Dritte (z.B. an Behörden) bekannt gegeben, soweit dies im Rahmen zwingender Rechtsvorschriften (z.B. behördlichen Aufforderungen, Gerichtsbeschlüssen) oder zum Zweck der Rechts- oder Strafverfolgung (z.B. im Fall von Angriffen auf die UZH-Netzinfrastruktur) erforderlich ist. Eine Bekanntgabe an Dritte zu anderen Zwecken findet nicht statt.

Dessen ungeachtet kann die UZH Dienstleister damit beauftragen, die über die Editionswebseite erhoben Daten zu den oben genannten Zwecken weiter zu bearbeiten. Die UZH und die beauftragten Drittdienstleister werden mittels rechtlicher, technischer und organisatorischer Massnahmen dazu verpflichtet, die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen zu gewährleisten.

4. Querverweise (Links) zu Webseiten anderer Anbieter

Die vorliegende Datenschutzerklärung gilt nur für die Editionswebseite. Soweit über Links der Zugang zu Inhalten anderer Anbieter vermittelt wird, möchten wir Sie bitten, deren Datenschutzerklärungen zu beachten. Die UZH ist weder für den Inhalt noch die Datenschutzpraxis dieser anderen Anbieter verantwortlich. Insbesondere kann die UZH nicht gewährleisten, dass die Inhalte anderer Anbieter frei von Malware sind.

5. Sicherheit

Die UZH setzt auf der Editionswebseite technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen ein, damit die Daten, die sie über die UZH-Webseiten erhebt und weiter bearbeitet, vertraulich bleiben und vor zufälligen oder unrechtmässigen Zugriffen, Veränderungen oder Offenlegungen sowie vor Verlusten und Zerstörung geschützt werden; und ein Zugriff auf die Daten ausschliesslich nach dem Grundsatz der Erforderlichkeit („Need-to-Know“) denjenigen Personen erteilt wird, die aufgrund ihrer Funktion und Aufgabe auf die Personendaten zugreifen müssen. Die zu treffenden Massnahmen richten sich nach der Art der Information, nach Art und Zweck der Verwendung und nach dem jeweiligen Stand der Technik.

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Die UZH als Betreiberin der Webseite behält sich vor, die Datenschutzerklärung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sollte die Implementierung neuer Technologien oder die Gesetzeslage eine solche Anpassung erforderlich machen. Wir empfehlen Ihnen daher, die Datenschutzerklärung regelmässig zu überprüfen.

7. Auskunftsrecht

Sollten Sie eine Auskunft zu den über Sie erhobenen und weiter bearbeiteten Personendaten oder eine Berichtigung, Vernichtung oder Sperrung dieser Daten wünschen oder weitergehende Fragen zu deren Verwendung haben, wenden Sie sich bitte an den Datenschutzdelegierten der UZH. Er ist unter folgender Adresse erreichbar:

Datenschutzdelegierter der UZH
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